Nachrichten aus Apostolisch Katholischen Kirche


Januar 2023

Aus der Apostolischen Katholischen Kirche

Ich freue mich Euch mitteilen zu können das die Apostolische Katholische Kirche und die Apostolische Kirche von Nicäa ein vollständiges Interkommunionskonkordat geschlossen haben. 
Möge der Herr unsere Erzbischöfe segnen für diesen wunderbaren Weg,
den wir nun gemeinsam im Evangelium gehen werden !

Euer Vater Ulrich

Heilig Abend 2022
Liebe Schwestern, liebe Brüder
und Freunde der Apostolisch Katholischen Kirche. In diesem Jahr am Heiligen Abend habe ich im Alten- und Pflegeheim Schweizer Hof in Gedern / Hessen mit den Bewohnern und Mitarbeiter eine Andacht halten können und auch Geschenke überreichen dürfen.
Schon eine geraume Zeit vor Weihnachten hatte ich um Spenden gebeten für die Alten Menschen. Es hat mich sehr gefreut wie mich viele Menschen mich unterstützt haben indem sie mir Sachspenden gesendet haben. Die Geschenke wurden von meiner Lebensgefährtin und mir liebevoll eingepackt. Ihre Tochter hat für jedes Päckchen einen kleine Engel gebastelt, die an jeder Geschenktüte angebracht wurden. Es war für mich das schönste Weihnachtsfest das ich seit langem so erleben durfte.
Wir hatten ein sehr schöne gemeinsame Zeit dort, und wir haben Weihnachtslieder gesungen, das Weihnachtsevangelium gehört und zudem eine Weihnachtsgeschichte.
Ich möchte mich bei Allen von ganzem Herzen für die liebevolle Unterstützung und wünsche Euch Allen Gottes Segen.
Euer Vater in Christus Ulrich







Weihnachtsbotschaft  2022,
von Vater Ulrich Schwab aus der
Apostolisch Katholischen Kirche.

Liebe Brüder und Schwestern in Christus!                                    Die Weihnachts­zeit ist für viele von uns eine Zeit des Briefe­schreibens. Die Post hatte in den letzten Tagen viel zu tun. Auch mir ist es wichtig, meinen Verwandten und Bekannten zum Christfest und zum neuen Jahr Gottes Segen zu wünschen.
In der Flut von Weihnachts­post, die in diesen Tag hin und her geht, nimmt ein Brief eine heraus­ragende Stellung ein: Gottes Weihnachts­brief. Es ist ein lebendiger Brief, vom himmlischen Vater abgesandt an alle Menschen. Dieser Brief heißt Jesus Christus. Jesus sagte: „Nicht von mir selbst aus bin ich gekommen, sondern es ist ein Wahr­haftiger, der mich gesandt hat.“ Jesus ist Gottes Weihnachts­brief, vom Welten­schöpfer seinen Menschen­geschöpfen gesandt. Kennen wir diesen Brief? Was für eine Frage! Wir alle wissen doch etwas von Jesus. Wir wissen, dass er in Bethlehem zur Welt kam, in einer Not­unterkunft, in einer Krippe. Wir wissen, dass seine Eltern Maria und Josef hießen. Wir kennen die Weihnachts­geschichte – alle Welt kennt sie, wird sie doch auch in diesem Jahr wieder seit Wochen erzählt, besungen und dar­gestellt. Trotzdem: Kennen wir diesen Brief wirklich? Wenn wir nur etwas von den äußeren Umständen der Geburt Jesu und von seinem weiteren Lebensweg wissen, dann kennen wir nicht mehr von diesem Brief als den Umschlag und die Briefmarke. Verbunden mit all dem weihnacht­lichen Glanz, mit Lichter­schein und Krippen­romantik, mag es wohl ein hübscher Umschlag sein und eine schönen Marke (zumindest erscheint das so mit zwei Jahr­tausenden Abstand ). Aber wer wird behaupten, er kenne einen Brief, wenn er nur den Umschlag mit der schönen Marke gesehen hat. Ein Brief will doch gelesen sein. Nur wer den Inhalt zur Kenntnis genommen hat, kennt den Brief. So ist es auch mit Gottes Weihnachts­brief. Was ist nun also der Inhalt von Gottes lebendigem Weihnachts­brief Jesus Christus? Was will der himmlische Vater uns damit sagen, dass er uns diesen Brief gesandt hat? Ich möchte es mal mit meinen eigenen Worten wieder­geben. Der Sache nach ist der folgende Brief aber nichts anderes als Gottes Brief, in der Heiligen Schrift nieder­gelegt. So lautet Gottes Weihnachts­brief an uns:

Liebe Schwester, lieber Bruder.
Ich habe dich sehr lieb. Ich möchte, dass du den Sinn deines Lebens findest. Du fragst, was der Sinn deines Lebens ist?
Lass mich das an einem Beispiel deutlich machen. Ein Rad ohne Fahrzeug ist ein ziemlich nutzloser Gegenstand; es erfüllt seinen Zweck nicht. Ein Rad ohne Fahrzeug geht sozusagen an seinem Lebenssinn vorbei. Aber in Verbindung mit einem Fahrzeug ist das Rad ein überaus nützlicher und sinnvoller Gegenstand.
In Verbindung mit einem Fahrzeug kann das Rad viel Hilfe und Freude bringen. Du, lieber Mensch, bist wie so ein Rad.
Ich, der allmächtige Gott, bin das Fahrzeug. Bist du von mir getrennt, so verfehlst du deinen Lebenssinn. Stehst du aber mit mir in Verbindung und hast Gemein­schaft mit mir, dann ist dein Leben überaus sinnvoll. Dein Lebenssinn besteht also darin, in Gemein­schaft mit mir zu leben, und das nicht nur siebzig oder achtzig oder hundert Jahre, sondern für immer und ewig. Dein Lebenssinn ist es, zu meiner, Gottes, Ehre zu leben.
Liebe Schwester, lieber Bruder, ich möchte, dass du diesen Sinn deines Lebens findest und dass du dadurch für immer glücklich wirst. Ja, für immer. Ich möchte nicht, dass du stirbst, sondern ich möchte, dass du lebst. Nun gibt es da etwas, was dich an der Erfüllung deines Lebenssinns hindert. Es ist deine Sünde, deine Ichsucht, dein Misstrauen und Ungehorsam mir gegenüber, dein kleinliches Sorgen, deine Angst, zu kurz zu kommen, dein Stolz, deine Bequem­lichkeit, deine schlechten An­gewohn­heiten.
All das führt dazu, dass du von mir losgelöst bist wie ein Rad ohne Fahrzeug. Aber, liebe Schwester, lieber Bruder, das braucht nicht so zu bleiben. Ich helfe dir, dass du wieder zu mir zurück­findest.
Ja, ich hole dich selbst zurück; ich gebe dir deinen Lebenssinn zurück. Ich schenke ihn dir. Für immer. Ich schenke dir ewiges Leben. Du brauchst nicht zu sterben, das verspreche ich dir, so wahr ich Gott bin. Dein Leib wird wohl altern und sterben, aber nicht deine Seele, dein wahres Ich. Du sollst in Gemein­schaft mit mir ewig leben und einst auch einen herrlichen neuen Leib bekommen. Du fragst, wie das zugehen kann? Ich will es dir sagen. Damit du mit mir leben kannst, bin ich ein Mensch geworden, klein und armselig. Ich habe gehungert, gefroren, geweint und gewartet. Ich habe mich auslachen und aus­schimpfen lassen, habe mich sogar schlagen und anspucken lassen, für dich, lieber Mensch. Ich habe mich schließlich verurteilen und kreuzigen lassen. Ich habe Schmerzen ertragen. Ich habe die Hölle für dich durch­gemacht. Für dich, an deiner Statt, damit dir die Hölle erspart bleibt, die ewige Trennung von Gott! Ich bin von den Toten auf­erstanden, um dir zu zeigen: Der Tod ist nicht das Ende. Ich lebe, ich bin für dich da. Ich habe dich beim Namen gerufen, ehe du mich rufen konntest, nämlich in deiner Taufe. Ich habe dich als mein Kind angenommen und dich feierlich zu einem Erben des Himmel­reichs bestimmt. Ich habe zu dir geredet. Du hast meine Stimme gehört, im Elternhaus, im Kinder­gottes­dienst, im Unterricht, in der Predigt, in der Heiligen Schrift. Ich bin für dich da im Heiligen Abendmahl, mit meinem Leib und meinem Blut. Ich komme zu dir, ich lasse dich nicht, ich lade dich immer wieder ein, auch jetzt, durch diese Predigt. Ich versichere dir: Du darfst wieder Gemein­schaft mit mir haben, trotz deiner Sünde. Ich vergebe sie dir, ich habe sie ausradiert. Dazu bin ich ja in die Welt gekommen. Das meinten meine Engel, als sie ver­kündeten: „Euch ist heute der Heiland geboren.“ Ja, du darfst wieder Gemein­schaft mit mir haben. Und du hast sie auch, wenn du nur zulässt, dass ich dich liebe, wenn du nur Vertrauen hast, wenn du nur glaubst. Ja, dann ist alles gut. Dann findest du den Sinn deines Lebens und lebst ewig.
Du liebe Schwester, lieber Bruder, ich bringe alles in Ordnung für dich, ich mache alles heil in deinem Leben, habe nur Vertrauen! Ja, das steht in Gottes Weihnachts­brief. Das ist Gottes lebendige Botschaft in Jesus Christus. Es ist ein Liebes­brief, eine Freuden­botschaft, das Evangelium. Wenn du das weißt, wenn du also dem Evangelium glaubst, dann kennst du Gottes Weihnachts­brief wirklich. Dann kennst du Jesus Christus. Und dann kennst du auch den Vater im Himmel. Denn wer das Kind in der Krippe kennt und weiß, dass es sein Heiland ist, der sieht dem himmlischen Vater direkt ins Herz. Aber nicht alle kennen die wahre Weihnachts­botschaft. Auch in Jesu Erdentagen gab es Menschen, die zwar von seiner Herkunft wussten, die aber den Sinn seines Kommens nicht begriffen hatten. Zu ihnen sagte der Herr: „Ihr kennt mich und wisst, woher ich bin. Aber nicht von mir selbst aus bin ich gekommen, sondern es ist ein Wahr­haftiger, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt. Ich aber kenne ihn; denn ich bin von ihm, und er hat mich gesandt.“ Jesus redete zu Menschen, die nur Umschlag und Briefmarke von Gottes Weihnachts­brief kannten, aber nicht den Inhalt. Er sagte ihnen, wie sie Zugang zur frohen Botschaft finden können: durch ihn selbst, durch Jesus. Dazu lädt Jesus noch heute ein. Die Bibel, die Gottes­dienste und Jesu Nachfolger legen bis zum heutigen Tag Zeugnis ab von Gottes Liebes­brief. Freilich: Wer ihn lesen und verstehen will, der muss sich ganz hingeben und sein Herz öffnen, muss mit ihm leben. Wer Gottes Liebe empfangen will, muss sich lieben lassen, muss Vertrauen haben, muss glauben. Du meinst, das sei schwer? Nein, das ist es nicht. Gott will dir das ja alles schenken. Gott will deine blinden Augen öffnen und dir den Lebenssinn zeigen. Er tut noch heute Wunder. Bitte ihn nur darum, dass er dir seine Liebe zeigt, und du wirst Wunder sehen. Amen.