Die Sakramente


Nach der Auffassung Martin Luthers sind die Sakramente, Zeichen und Zeugnis des Willen Gottes, durch den der Glaube einerseits geweckt und andererseits gestärkt wird.
Auf der anderen Seite erfordern die Sakramente auch den Glauben, da man nur im Glauben das Heil im Sakrament begreifen kann.

Im drezehnten Artikel des Augsburger Bekenntnisses werden die Taufe, die Beichte und das Abendmahl als Sakramente im strikten Sinne zu gelten haben. 
Im weiteren Sinne können auch die Weihe ( Ordination ) zum geistlichen Amt als Sakrament gelten.

In den Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche wird auch darauf hingewiesen, das die Firmung und die Krankensalbung keine Sakramente sein sollen, da sie weder Gottes Befehl noch sein Gebot hätten.

Jedoch können sie in der lutherischen Kirche wie auch in anderen christlichen Kirchen und Gemeinden gebraucht werden, auch wenn sie keine Sakramente sind.