Es geht uns jetzt nicht darum, worin sich diese Bekenntnisse unterscheiden und wie gut diese sind. Es geht uns jetzt um die Frage: Wozu wurden denn überhaupt solche Glaubensbekenntnisse aufgestellt?

Denn Petrus beginnt seinen zweiten Brief mit folgenden Worten:


„Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, denen, die einen gleich kostbaren Glauben mit uns empfangen haben durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und Heilandes Jesus Christus: Gnade und Friede sei euch vermehrt in der Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn.“


Das heißt: Alle Gläubigen haben den gleich kostbaren Glauben empfangen. Gemeint ist an dieser Stelle nicht das Glaubensvertrauen, sondern das Glaubensgut – das, was geglaubt wird. Alle Christen haben – so gesehen - dasselbe Glaubensbekenntnis. Sie glauben an alles, was in der Bibel geschrieben steht.

Es ist gut, sich einmal an diese Tatsache zu erinnern. Wir Christen haben alle den gleich kostbaren Glauben!